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Singletrail-Abenteuer im Himalaya

Mit grosser Anspannung geht es zum Flughafen Zürich, wo sich die Gruppe versammelt um die Unmengen an Gepäck einzuchecken. Unglaublich, heute geht es das erste Mal in meinem Leben in Richtung Himalaya Gebirge. Kaum sind wir in Leh angekommen spürt man gleich die Höhe in welcher wir uns befinden.


Somit gehen wir die ersten Tage ganz ruhig an und besichtigen verschiedene Klöster und Stupas in der Umgebung. Die einheimischen Guides bringen uns die buddhistische Kultur näher und es ist ungemein spannend eine solch andere Kultur kennen zu lernen.

Himalaya Singletrails

Nun setzten wir unsere Velos zusammen um auf eine kleine Einfahrrunde zu gehen. Wie reagiert wohl mein Körper auf die sportliche Belastung hier oben? Es ist ein tolles Gefühl auf dem Bike durch die Gegend zu fahren, die Leute winken uns zu und schauen uns ab und du ganz verdutzt an. Am folgenden Tag packen wir unsere sieben Sachen zusammen und starten mit dem eigentlichen Trip. Ab nun schlafen wir in Zelten, bleiben aber vorerst in der Nähe von kleinen Bauerndörfern. Gleich am zweiten Tag fahren wir extrem coole Singletrails runter. Es ist einfach nicht zu vergleichen mit Wegen in der Schweiz. Die Höhe bringt mich immer wieder ausser Atem und der Untergrund ist absolutes Neuland für mich und mein Bike.

In den Camps stellt die einheimische Crew immer alles bereit für uns. Wir können die Atmosphäre von wunderbaren Sonnenuntergängen so richtig geniessen. Mit einem langen Autotransfer hieven wir uns auf eine andere Talseite, von wo aus wir immer einsamer und einsamer unterwegs sind. Unser Campleben ist bereits sehr gut eingespielt und alle organisieren sich wunderbar mit den vorhandenen Ressourcen welche uns zum Waschen oder flicken der Velos zur Verfügung stehen.

Himalaya Singletrails

Der fünfte Tag zählt zu einem meiner Highlights der Reise. Der Moriri See, an dem wir einen ganzen Tag entlang fahren, strahlt eine unermessliche Ruhe auf uns aus und wirkt majestätisch zwischen all den hohen Bergen welche ihn umkreisen. Von nun an haben wir mit Pferden und Eseln neue Wegbegleiter mit dabei und wir begeben uns in absolute Abgeschiedenheit. Unsere Gruppe ist schon sehr eingespielt und es entwickelt sich eine schöne Zusammengehörigkeit. Die Flusstäler welche wir aufwärts fahren sind extrem breit und durch die prächtige Aussicht welche sich uns permanent bietet vergesse ich immer wieder die Zeit. Heute bin ich beim Camp noch ein bisschen wandern gegangen und habe der Sonne zugeschaut wie sie hinter den bergen verschwindet. Diese unbeschreibliche Ruhe welche uns umgibt bedeutet für mich Erholung pur. Immer wieder haben wir kleine Singletrails vor uns und eigentlich möchte ich gar nicht wieder näher an die Zivilisation heran fahren. Unterwegs haben wir auch schon Nomaden angetroffen welche von uns mindestens so beeindruckt waren wie wir von ihnen. Die Begegnung war sehr speziell, da wir kein Wort miteinander austauschen konnten.

Himalaya Singletrails

Den letzten Tag im Camp lassen wir mit einem mächtigen Lagerfeuer zu Ende gehen. Wie bis anhin jeden Morgen werden wir mit einem liebevollen „morning Tea“ von der einheimische Crew geweckt und die Sonne lässt auch nicht lange warten bis Sie auf uns herunter scheint.

Himalaya Singletrails

Auf dem Weg zurück zur Zivilisation beobachten wir noch hunderte von Büffeln wie sie einen steilen Hang herunter springen und dabei Unmengen von Staub aufwirbeln. Es kommt mir vor wie in einem Film. Als wir dann zurück auf die Strassen kommen verladen wir unsere Bikes und fahren mit den Begleitfahrzeugen zurück nach Leh. Wir geniessen einen weiteren Tag in der Stadt bevor wir früh zu Bett gehen um in Richtung Delhi zu fliegen.

Indien heisst uns mit einer übermächtigen Population willkommen und ich bin fast ein wenig überfordert mit diesen vielen Leuten und dem Verkehr. Doch es bleibt nicht lange Zeit um in Erinnerungen an den Himalaya zu schwelgen, da wir bereits ein nächstes Highlight auf unserer Reise vor uns haben. Der Taj Mahal in Agra ist definitiv ein Ort den ich ebenfalls nicht so schnell wieder vergessen werde. Ein Touristen Hotspot schlechthin, der mir durch seine Schönheit die Stimme verschlägt. Es ist interessant zuzuschauen wie es auf den Strassen in Agra zu und her geht und ich freue mich am Abend in unserem luxuriösen Hotel mich verwöhnen zu lassen. Am letzten Tag in Indien fahren wir mit dem Auto wieder zurück in die Grossstadt Delhi und machen uns bereit für den Rückflug in die Schweiz. Ich machte noch nie eine Reise bei welcher ich so viele neue Sachen kennen gelernt habe. Dieses Abenteuer werde ich mit Bestimmtheit nie mehr vergessen.

Mehr unvergessliche Abenteuer auf www.abenteuerreisen.ch.

 

Blog-Autor:
BICIAdventure

Dieser Blog-Beitrag wurde von «BICIAdventure»
am 31. Januar 2014 - 20:47 bereitgestellt.
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